Aufzucht - und einige andere wissenswerte Infos

Diese Geschichte dient dazu, Ihnen -  liebe Leserin, lieber Leser - einen kleinen Eindruck von uns und natürlich auch von unseren Hunden, zu vermitteln.

So hatten wir beispielsweise, erst vor kurzem einen Wurf Deutscher Schäferhunde-Welpen, die ich für meinen Mann und dessen Bruder – der ja ebenfalls Züchter ist – großgezogen habe.

Unsere Welpen werden von Anfang an, mit Hilfe meiner Tochter und deren Freundin, an Kinder gewöhnt. Ich bin nun einmal davon überzeugt, dass es von immenser Wichtigkeit für Hundebabys ist, ihr künftiges Verhalten im Umgang mit Erwachsenen und Kindern – auf diese sinnvolle Weise zu prägen!

Welpengeburt

Bei jeder anstehenden Welpengeburt ist meine Tochter vollständig involviert und sie hilft anschließend auch, unsere Kleinen zu wiegen oder das „Bettchen“ – in Form einer behaglichen Wurfkiste – immer wieder frisch und sauber für die „Insassen“ herzurichten. Sie hat daran großen Spaß und kann ganz ihrem Naturell entsprechend, ihre liebevolle Fürsorge an den großen und kleinen Vierbeinern „ausleben“.

Hygiene-Maßnahmen

Die regelmäßige Reinigung der Wurfkiste erfolgt bei uns mindestens 2 x täglich! Selbst dann, wenn die Mutterhündin ihre Welpen mit akribischer Hingabe säubert, hegt und pflegt, sind diese Maßnahmen unbedingt erforderlich. Keime und Bakterien sind nun einmal nicht sichtbar...

Aber selbstverständlich entspricht das häufige Reinigen lediglich unseren ganz persönlichen Gepflogenheiten! Letztendlich wird jeder selbst entscheiden müssen, wie oft am Tag er sich mit der gründlichen Säuberung der Wurfkiste und der Reinhaltung seiner Tiere „aufhalten“ möchte.

Mühe, der sich lohnte...

Nun muss ich noch von einem Erlebnis der ganz besonderen Art berichten. Dass möchte ich schon deshalb, weil uns da etwas geglückt ist, was sich nicht unbedingt im Pegel der Normalität bewegt.

Ich hatte 2 Welpen, die mit einem relativ geringen Geburtsgewicht von gerade mal 180 und 210 Gramm auf die Welt kamen. Logisch, dass ich sie ständig mit dem Fläschchen füttern musste! Allerdings war auch hierbei meine Tochter wieder sehr aktiv dabei und somit hilfreich für mich. Wie hoch die Überlebenschancen für Welpchen dieses Gewichtes stehen, muss ich wohl kaum näher erläutern...

Nichtsdestotrotz – wir sind super stolz darauf, dass wir den Wettlauf gegen die Zeit gewonnen haben und die Tiere überlebten!

Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, es so gut „hingekriegt“ zu haben und die Welpen sehr schnell zu strammen Burschen heranwachsen zu sehen. Mit bewundernswerter Geschwindigkeit holten sie an Wachstum auf und ich hätte mir niemals zu träumen gewagt, dass wir für unseren Einsatz auf so wundervolle Weise belohnt werden würden.

Und im Gegensatz zu mir, war es meine Tochter, die vom ersten Moment an überzeugt davon war, dass wir es schon schaffen würden...

Doch nun erst einmal genug von den Welpen - und wieder einen Gedankensprung zurück – zur MUTTERHÜNDIN! J

Nach der Geburt wird natürlich auch die Mutterhündin gründlich abgewaschen – und zwar überall dort – wo es jetzt logischerweise zwingend notwendig ist. Dass alles hat aber bitte mit sehr viel Gefühl und mit zarten, kundigen Händen zu geschehen, denn nun sind die von der Geburt in Mitleidenschaft gezogenen Körperregionen ganz besonders sensibel!

Das Säubern des Muttertieres ist ebenfalls sehr wichtig, denn man darf nicht vergessen, dass nur eine hygienisch einwandfrei gepflegte Hundemama, den gesundheitlichen Anforderungen neugeborener Welpen entspricht...

Feste Nahrung für die Welpen

Dann nach einiger Zeit geht es einen Schritt weiter – und zwar zu Phase II.

Dass ist jene Phase im Leben der Welpen, in der sie entwurmt werden müssen und auch schon „feste“ Nahrung von uns erhalten. Beispielsweise in Form von frischem Rindfleisch, Pansen, Hüttenkäse, Quark, Welpenmilch mit Futter vermischt usw.

Dass die Mutterhündin natürlich ebenfalls sehr viele Leckerbissen - zusätzlich zum „Normalfutter“ erhält - sollte in dieser Phase eigentlich selbstverständlich sein. Eine Geburt schwächt das Tier ungemein!

Falls man also auch noch etwas Gutes für die körperliche Power der Hündin tun möchte, damit sie ordentlich gestärkt wird – bekommt sie als „Futterbeigabe“ ebenfalls viel frisches Rindfleisch, Kartoffeln, Reis, ab und an Eier und auch Haferflocken, ebenso wie ihre Welpen.

Dann muss abermals geimpft werden...

Sozialisierung der Welpen

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, während der unsere Welpen sozialisiert werden! Beispielsweise, indem sie möglichst häufigen Kontakt zu Besuchern haben, von diesen viel gestreichelt werden und wo sie sich nun auch mit „lauten“ Spielsachen beschäftigen dürfen. Hierfür sind Blechdosen an Schnüren und Kunststoffbechern  - die ganz besonders schön laut klappern - bestens geeignet, aber auch Wasserbälle, die irrsinnig flott über den Boden rollen, finden großen Anklang. Der menschlichen Phantasie sind bezüglich der Herstellung geeigneter Hundespielsachen, keinerlei Grenzen gesteckt.

Die jungen Hunde dürfen damit nach Herzenslust spielen – allerdings immer in meinem Beisein. (Eventuelle Verletzungsgefahr usw.)

Selbstverständlich sollen sie auch das interessante Element Wasser in seiner Vielfältigkeit kennen lernen  – sofern es die Temperaturen im Freien gestatten. Wasserspiele sind für viele Jungtiere eine äußerst willkommene und ebenso abwechslungsreiche Angelegenheit, die es ausführlich zu „erforschen“ gilt...

Weshalb ich Ihnen das alles erzähle? Nun, Sie sollen selbstverständlich wissen, wenn Sie Ihren kleinen Wonneproppen von mir erhalten, was der Kleine schon alles so alles „drauf“ hat. Was er also bereits kann und was er schon alles kennt!

Geräuschkulissen – in jedweder Form - sind ihm bestens vertraut. Er weiß wie sich Wasser „anfühlt“, er ihm sind die unterschiedlichsten Hundemahlzeiten nicht fremd. Er weiß auch, dass es außer „seiner“ Familie auch noch andere Menschen gibt.

Der Umgang mit Kindern ist für einen jungen Hund aus meiner Zucht eine große Selbstverständlichkeit. Und wenn Sie ganz in meinem Sinne -  viele der von mir geschilderten Dinge und Situationen weiterhin so handhaben wie ich es meinen Welpen vermittle - dann können Sie ihn, sobald er alle Impfungen hinter sich gebracht hat, bedenkenlos überall mithin nehmen, wo immer Sie wollen.

Für diesen Welpen ist der Gang zum OBI Baumarkt genauso selbstverständlich, wie der Weg durch ein überfülltes Kaufhaus! Er kennt ja die typischen Geräusche, die den Alltag der meisten Menschen prägen. Folglich betrachtet er weder diverse Geräuschkulissen, noch fremde Personen als potentielle „Gefahrenquellen“.

Sie können dann den restlichen Weg der Hunde-Sozialisierung, bedenkenlos und ohne große Probleme, mit Ihrem neuen vierbeinigen Begleiter gehen...

Immer dann, wenn Welpen unser Haus verlassen, sind sie generell so weit erzogen, dass sie sehr wohl wissen, in welcher der von uns bestimmten „Toiletten-Ecke“ – die wir großzügig mit Sägespänen auslegen – sie ihre kleinen und auch größeren „Geschäftchen“ erledigen dürfen. Na schön, mitunter geht bei so einem Winzling natürlich schon mal was daneben, aber es entspricht nicht der Regel und ist ja auch kein großes Malheur, wie ich meine.

Ich konnte bisher immer sehr stolz auf die gelungene Erziehung meiner Kleinen sein! Zwischenzeitlich sind bereits viele von ihnen herangewachsen und ihre Besitzer haben mir die gute Erziehung, die ich den Welpen einst mit auf den Weg ins neue Hundeleben gegeben habe, schon unzählige Male gedankt. Mir ist auch bewusst, dass jeder einzelne Züchter über seine ganz eigenen und sehr individuellen Qualitäten verfügt. Diese Vielfalt auf dem „Züchtermarkt“ sollte auch so und nicht anders sein! Denn auf diese Weise kann jeder künftige Hundebesitzer, ganz seinen eigenen individuellen Bedürfnissen entsprechend, genau denjenigen Hundezüchter aus dieser „Vielfalt herausfinden, von dem er glaubt, dieser sei mit seinen Ansprüchen in unzähligen Punkten „kompatibel“.

Falls Ihnen also genau unsere „Vorzüge als Hundeexperten“ entsprechen sollten, dann freuen wir uns schon sehr, auf eine erste Kontaktaufnahme! Oder – was natürlich für alle Beteiligten noch aufschlussreicher wäre -  auf einen Besuch von Ihnen. Dann können Sie sich gleich an Ort und Stelle, den nächsten Eindruck von uns und unserer Philosophie -  in punkto Hundezucht -  verschaffen.

Details, die unsere Hunde beschreiben

 – von diesen selbst „erzählt“...

Wir – die Rasse der Weißen Schäferhunde - sind liebevoll und umgeben von großer Fürsorge, in unserer Menschenfamilie herangewachsen.

Wir sind sozusagen voll integrierte „Familienmitglieder“. Wir verfügen über einen ausgeprägten Spieltrieb, haben jede Menge positiver Charaktereigenschaften, sehr gutes Pigment, sind erstklassig im Wesen (Verhalten) und – haben die Begleithundeprüfung abgelegt und zwar im Deutschen Schäferhundeverein SV.

„Junior“ – ich bin Deckrüde mit mehrfacher Deckerfahrung, wie beispielsweise mehrfach in: Deutschland, Österreich, Frankreich und Holland! Junior High-Hope vom Werntal -  Internationaler Champion.

Cora vom Furthnerhof, ich bin bereits internationaler Baby-Champion – und stehe momentan in der Ausbildung zur Begleithundeprüfung. Ich bin eine elegante, mit viel Charme ausgestattete Hündin, mit einer sehr guten Pigmentstärke. Ich verfüge allerdings auch über eine schöne Oberlinie, einem wunderbaren Wesen und bin liebevoll und verspielt. Dass ich Menschen sehr liebe, muss nicht erwähnt werden...

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und wenn Sie es möchten, so dürfen Sie sehr gerne mit uns nach Herzenslust spielen oder herumtollen. So lernt man uns Hunde nicht nur am besten kennen – sondern  wie wir hoffen – auch lieben!

Wir sind generell für jeden verrückten Einfall zu haben und immer bereit für eine große Portion Spaß in harmonischer Runde – egal ob bestehend aus Zwei- oder Vierbeinern.

Herzlichst

Junior und Cora      

P.S.

Selbstverständlich sind sämtliche unserer Welpen bei der Abgabe auch entwurmt, geimpft und tätowiert! So wie sich das halt gehört, für eine verantwortungsvolle Zuchtstätte, der das Wohl und die Gesundheit ihrer Tiere sehr am Herzen liegt.